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Der Leerendrache des Mars

Schlummernde Wesenheit unter dem Noctis Labyrinthus, in der Legende des Mechanicum gleichgesetzt mit dem C'tan Mag'ladroth und, nach Auffassung einiger Tech-Priester, mit dem Machine God selbst.

Kanonizität
canon
Status
draft
Forge
mars
Era
m30, m31, m41, m42
Themes
c-tan, machine-god, mars, noctis-labyrinthus, imprisonment, mythology, omnissiah, horus-heresy
Zuletzt geändert
2026-05-09
Sprachen
Deutsch · English · Esperanto · Norsk · Українська

Zusammenfassung

Schlummernde Wesenheit unter dem Noctis Labyrinthus, in der Legende des Mechanicum gleichgesetzt mit dem C’tan Mag’ladroth und, nach Auffassung einiger Tech-Priester, mit dem Machine God selbst.

Überlieferung

Der Drache des Mars ist das Kryptonym, das die Legende des Mechanicum einer gewaltigen, schlafenden Wesenheit gibt, die unter dem Noctis Labyrinthus von Mars — Forge Primus versiegelt liegt. Die vorherrschende Deutung im modernen Kanon setzt ihn mit Mag’ladroth gleich, dem Leerendrachen — einem der C’tan, den Sterngöttern, die von den alt-überlieferten Necrontyr verehrt wurden, und nach Ansicht mancher der größte und schrecklichste seiner Art, ein Meister des materiellen Reichs.

Seine Anwesenheit ist das verschüttete Herz der Mythologie des Roter Planet. Die Verseuchungswarnungen, welche die Tunnel umringen, sind in der tiefsten Überlieferung eine Erfindung, aufrechterhalten von den herrschenden Magi, um neugierige Tech-Priester davon abzuhalten, hinab zum Kerker zu steigen.

Gefangenschaft

Der Kanon hält fest, dass die Wesenheit lange vor der Gründung des Imperiums — im Zeitalter des Aufruhrs oder früher — vom Imperator der Menschheit bezwungen und im Inneren des Mars eingekerkert wurde. Das Siegel wird aufrechterhalten, und der Drache träumt. Seine Träume waren, in einer Lesart aus der Zeit der Häresie, der Same, durch den der Imperator den Aufstieg der Priester des Mars und der ersten Maschinen des Kultes orchestrierte.

Verbindung zum Omnissiah

Eine Strömung der Theologie des Mechanicum — den einen ketzerisch, den anderen doktrinär — hält fest, dass der C’tan-Splitter des Leerendrachen, oder der Drache selbst, der eigentliche Machine God ist, den die Adeptus Mechanicus als den Omnissiah verehrt. Nach dieser Lesart ist die Anbetung des Kultes, wissentlich oder unwissentlich, auf einen schlafenden Sterngott unter ihren eigenen Schmieden gerichtet worden.

In der Häresie

Der Kerker des Drachen ist der heimliche Drehpunkt von Graham McNeills Black-Library-Roman Mechanicum (Horus Heresy IX, 2008). Als das Schisma des Mars (Heresy of Kelbor-Hal) ausbricht, verfolgt die latente Psykerin Dalia Visionen des Drachen in den Noctis Labyrinthus hinein und erreicht seinen Hort, wobei sie schließlich die Rolle der Wächterin annimmt, während der Rest des Mars an die Dark Mechanicum fällt.

Splitter und Nachhall

Im 41. Jahrtausend führen die Necrons einen C’tan-Splitter des Leerendrachen ins Feld — ein Fragment von Mag’ladroths zerschlagener, versklavter Essenz, das technologisch fortgeschrittenste seiner Art, fähig, rohen Noktilith zu beherrschen. Selbst als schwacher Schatten der wahren Macht des Drachen verschlang ein loser Splitter einst ein Dutzend Necron-Welten der Arotepk-Dynastie im Jahre 912.M41.

Verwandt

Quellen